Neuigkeiten

Meldung vom 5.12.2016

Jörg Weber
Projektkommunikation
Telefon +49(0)231/5849-12933
Mail joerg.weber@amprion.net

Amprion hat Planfeststellung beantragt

Ulrich Mußmann und Jörg Weber übergeben die Unterlagen ans RP Tübingen
Symbolische Übergabe im Regierungspräsidium Tübingen: Dr. Tobias Schneider, Leiter der Abteilung für Wirtschaft, Raumordnung, Bau-, Denkmal- und Gesundheitswesen empfängt Amprion-Mitarbeiter Ulrich Mußmann und Jörg Weber. Tatsächlich umfassen die Unterlagen für den Planfeststellungsantrag 13 Ordner.
Gemeinsame erste Sichtungen der Antragsunterlagen
Die Amprion-Mitarbeiter im Dialog mit Abteilungspräsident Dr. Tobias Schneider des RP Tübingen

Als Vorhabenträger für das Projekt Reutlingen-Herbertingen haben wir am 15. November beim Regierungspräsidium in Tübingen das Planfeststellungsverfahren beantragt. Nachfolgende Pressemitteilung hat die Genehmigungsbehörde dazu veröffentlicht: 

01.12.2016
Planfeststellungsverfahren zur Errichtung einer 380-kV-Höchstspannungsfreileitung, Amprion Anlage Bl. 4608, Punkt Rommelsbach – Umspannanlage Herbertingen (Landkreise Reutlingen, Biberach, Sigmaringen)

​Das Regierungspräsidium Tübingen hat auf Antrag der Amprion GmbH für das o.g. Vorhaben ein Planfeststellungsverfahren nach dem Energiewirtschaftsgesetz eingeleitet. Von Montag, 5. Dezember 2016, bis einschließlich Mittwoch, 18. Januar 2017, werden der Plan und die Unterlagen zur Prüfung der Umweltverträglichkeit in den Rathäusern der betroffenen Städte und Gemeinden zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, diesbezüglich auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten.

Bis zwei Wochen nach Ende der Auslegungsfrist können bei der Gemeinde oder beim Regierungspräsidium Tübingen Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden. Die Träger öffentlicher Belange und Verbände können Stellungnahmen abgegeben. Näheres ist den Bekanntmachungen zu entnehmen.
 
Mit Beginn des Planfeststellungsverfahrens endet die Phase der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung. Anregungen und Bedenken, die in dieser Phase vorgetragen wurden, fließen nicht „automatisch“ in das Planfeststellungsverfahren ein.
 
Nach Ablauf der Einwendungsfrist wird das Regierungspräsidium die eingegangenen Anregungen und Bedenken auswerten und in einem Erörterungstermin mit den Einwendern und Trägern öffentlicher Belange erörtern.
 
Zum Vorhaben:
Das geplante Vorhaben umfasst die Errichtung einer etwa 61 km langen 380-kV-Höchstspannungsfreileitung (Bl. 4608) zwischen Reutlingen und Herbertingen. Beginnend am Punkt Rommelsbach in Reutlingen verläuft die Antragstrasse durch die Städte und Gemeinden Reutlingen, Eningen, Metzingen, St. Johann, Gomadingen, Münsingen, Hohenstein, Hayingen, Zwiefalten, Riedlingen, Altheim, Ertingen und Herbertingen und endet an der dortigen Umspannanlage.
 
Die neue Höchstspannungsfreileitung wird weitgehend im vorhandenen Trassenraum der bestehenden 220-/380-kV-Höchstspannungsfreileitung Hoheneck - Herbertingen (Bl. 4508) errichtet; die alte Leitung wird zurückgebaut. Nur ein etwa 900 m langer Abschnitt im Bereich des Albgutes Lindenhof auf Gemarkung Eningen soll als Kulturdenkmal erhalten bleiben. Hierzu rückt die neue Trasse von der bestehenden Trasse ab. Weitere Abweichungen von der Bestandstrasse sind vorgesehen in Gomadingen (Umfahrung Bergkuppe), Münsingen (Umfahrung Fladhof), Hayingen (Abrücken vom Sportplatz), Zwiefalten (Umfahrung Sonderbuch) und Riedlingen (Umfahrung zwischen Riedlingen und Grüningen).
 
Insgesamt umfasst das Gesamtvorhaben den Neubau von 181 Masten inkl. Gründungen und den Rückbau von 216 Masten inkl. Gründungen.
 
Für das Bauvorhaben, einschließlich des Schutzstreifens beidseitig der Leitungstrasse, sowie für die Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung und zur Kompensation unvermeidbarer Eingriffe in Natur und Landschaft werden Grundstücke in den genannten Städten und Gemeinden beansprucht.
 
Die Unterlagen zum Verfahren können ab dem 05. Dezember 2016 auch beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Raum N 451, eingesehen werden und werden zudem auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen abrufbar sein unter: Bekanntmachungen - Planfeststellungsverfahren - Aktuelle Planfeststellungsverfahren-Leitungen: 380-kV-Leitung, Amprion/Bl. 4608  (Landkreise Reutlingen, Biberach, Sigmaringen). Die Veröffentlichung im Internet dient nur der Information.
Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Dr. Steffen Fink, Pressereferent, Tel.: 07071 / 757-3076, gerne zur Verfügung.

Quelle: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Seiten/pressemitteilung.aspx?rid=686 

Meldung vom 9.9.2016

Jonas Knoop
Projektkommunikation
Telefon +49(0)231 5849-12927
Mail jonas.knoop@amprion.net

Langzeittest an extrudierten Kunststoffkabeln für Gleichspannungen bis 525 kV

Amprion setzt auf technische Innovationen bei der Übertragungstechnik für den Korridor A-Nord. Mit den am 21.12.2015 vollzogenen Änderungen im Energieleitungsausbaugesetz und BBPlG ist die Übertragungsstrecke im Projekt A-Nord vorrangig als Kabelsystem auszuführen. Bei der Realisierung erwägt Amprion den Einsatz moderner Kunststoffkabel der neuesten Generation für Gleichspannungen von bis zu 525 kV. Diese neuartigen Kabel ermöglichen sehr hohe Übertragungs­leistungen je Kabelader und bieten Vorteile in der Projektumsetzung.

Beispiel eines Prüflaboraufbaus für eine Lastzyklusprüfung an einem Hochspannungskabel (Quelle: FGH Engineering & Test GmbH)
Beispiel eines Prüflaboraufbaus für eine Lastzyklusprüfung an einem Hochspannungskabel (Quelle: FGH Engineering & Test GmbH)

Zur Erprobung der technischen Eignung dieser Kabel und deren Garnituren für das Projekt A-Nord und die dazu notwendige Langzeithaltbarkeit plant Amprion in Kooperation mit 50Hertz, TenneT und TransnetBW einen Langzeittest zur Untersuchung des Alterungsverhaltens durchzuführen. Die Anforderungen an die einzelnen Prüfungen würden weitgehend einer international anerkannten Empfehlung nach CIGRÉ (Technical Brochure 496) zur Durchführung eines „Prequalification“-Tests folgen. Die Prüfungen werden dann in unabhängigen und seitens der vier kooperierenden Übertragungsnetzbetreiber beauftragten Prüfinstituten stattfinden. Hierzu werden die Kabelsysteme unter weitgehend realen Bedingungen aufgebaut und gezielten Belastungen ausgesetzt.

Teilnahmeberechtigt werden diejenigen Hersteller von Kunststoffkabeln sein, die im Jahr 2016 eine gemäß den Anforderungen der vier Übertragungsnetzbetreiber erfolgreich absolvierte Typenprüfung an einem derartigen Kabelsystem nachweisen können.

Weiterführende Informationen unter folgendem Kontakt

Meldung vom 5.9.2016

Joëlle Bouillon
Projektkommunikation
Telefon +49(0)231/5849-12932
Mail joelle.bouillon@amprion.net

Tag der offenen Tür in der Umspannanlage Pfungstadt

Noch wird in der Umspannanlage Pfungstadt des Übertragungsnetzbetreibers Amprion gebaut. Jetzt lädt das Dortmunder Unternehmen zu einem Tag der offenen Tür ein. Am Samstag, 10. September, 10 bis 14 Uhr haben alle Nachbarn und Technikbegeisterte aus der Region Gelegenheit, sich die Anlage aus der Nähe anzuschauen.

Amprion-Mitarbeiter bieten am Tag der offenen Tür Führungen über das Gelände an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, festes Schuhwerk wird empfohlen. Eine Ausstellung mit Plänen und bildlichen Darstellungen informiert darüber hinaus über die beiden Netzverstärkungsprojekte Ultranet und Urberach-Weinheim. Jüngere Besucher können sich auf einer Hüpfburg austoben, und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Betriebsstandort und Umspannanlage Pfungstadt

Amprion unterhält über 30 Standorte zum Betrieb und für die Instandhaltung ihres Übertragungsnetzes. Von Pfungstadt aus verantworten die Mitarbeiter die Inspektion, Wartung und Entstörung von Freileitungen und Umspannanlagen in Südhessen. Die Mitarbeiter in Pfungstadt sind zuständig für rund 320 Kilometer Freileitungen sowie acht Umspannanlagen in Kriftel, Höchst, Kelsterbach, Bischofsheim, Pfungstadt, Urberach, Dettingen und Beerfelden. Des Weiteren unterstützen sie Amprions Bauprojekte in der Region.

Die Umspannanlage in Pfungstadt ist ein wichtiger Knotenpunkt im regionalen und überregionalen Stromnetz in Südhessen. Noch bis voraussichtlich Ende 2017 wird der Betrieb von 220 auf 380 Kilovolt umgestellt. Transformatoren speisen in  das 110-Kilovolt-Verteilnetz der Syna GmbH ein, die die umliegenden Ortschaften mit Strom versorgt. 36 Millionen Euro hat Amprion investiert in den 380-Kilovolt-Ausbau der Anlage Pfungstadt. Dazu zählt auch die Verbindung zu zwei im Sommer dieses Jahres neu errichteten Strommasten unmittelbar vor der Anlage.

Meldung vom 15.04.2016

Arndt Feldmann
Projektkommunikation
Telefon +49(0)231/5849-12940
Mail arndt.feldmann@amprion.net

Technologie

Amprion-Masten als Teil der Emsflower-Erlebniswelt

Die Firmenzentrale von Emsflower in Emsbüren produziert auf 44 Hektar Pflanzen in millionenfacher Menge. Zum Standort gehört auch ein Besucherzentrum mit Erlebnispark. Amprion veranstaltete 2013 in diesem Besucherzentrum einen Bürger-Infomarkt, zeigt aber auch weiterhin bei Emsflower Präsenz – auf dem Außengelände stehen zwei Amprion-Masten.

Unternehmensinhaber Bennie Kuipers integrierte diese kurzerhand in die Erlebniswelt, Informationstafeln stellte Amprion gerne zur Verfügung. Sie verschaffen den Besuchern des Erlebnisparks nun einen kleinen technischen Einblick in die Welt der Stromübertragung.

Meldung vom 19.02.2015

Jörg Weber
Projektkommunikation
Telefon +49(0)231/5849-12933
Mail joerg.weber@amprion.net

Neue Umspannanlage Garenfeld

Amprion setzt Grünflächenkonzept um

Heute beginnen die Arbeiten am Grünflächenkonzept für die neue Umspannanlage Garenfeld. Die Baumaßnahmen zielen darauf ab, die neue Umspannanlage bestmöglich in das Landschaftsbild einzufügen. Damit der natürliche Sichtschutz schon bei Inbetriebnahme der Anlage besteht, werden die Arbeiten bereits jetzt starten: Die neue Umspannanlage soll unter anderem durch die Bäume und Büsche einer Streuobstwiese verdeckt werden. Der natürliche Sichtschutz wird zur Akzeptanz der Umspannanlage beitragen. Zukünftig wird eine Kombination aus aufgelockerten Baumreihen und Wegen das Gelände aufwerten. In direkter Nachbarschaft entstehen mehrere so genannte „Blenken“. Diese im Sommer trockenfallenden Mulden sind ein Beitrag zur ökologischen Vielfalt in der Umgebung der neuen Umspannanlage.  

Ergebnis eines Mediationsverfahrens

Das Grünflächenkonzept und der Standort der Umspannanlage sind das Ergebnis eines Mediationsverfahrens. An dem mehrmonatigen Verfahren beteiligten sich Vertreter von Amprion, der Bürgerinitiative „Menschen unter Strom“ und der Enervie GmbH sowie der regionalen Politik und Verwaltung. Gemeinsam erarbeiteten und bewerteten die verschiedenen Interessensgruppen 17 Planungsvarianten.

Die Anlage soll 2018 in Betrieb gehen. Dann wird sie die Energieversorgung von rund 300.000 Haushalten im Raum Hagen und Lüdenscheid sowie im Sauerland sicherstellen.

Meldung vom 02.02.2016

Jörg Weber
Projektkommunikation
Telefon +49(0)231/5849-12933
Mail joerg.weber@amprion.net

Pilotprojekt Raesfeld

Amprion fördert Erdkabel-Dialog mit Infotag

Anfang Februar begrüßte Amprion beim Erdkabel-Infotag im Schloss Raesfeld eine Delegation um Staatssekretär Franz Josef Pschierer vom Bayerischen Ministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Abgeordnete des Bundestages, des bayerischen Landtags, Landräte, Vertreter der bayerischen Staatskanzlei sowie der Waldbesitzer- und Bauernverbände besuchten das Raesfelder Erdkabel-Pilotprojekt und informierten sich bei Amprion über Erdverkabelung im Höchstspannungsbereich. Im Mittelpunkt standen die praktische Umsetzung am Beispiel Raesfeld und die technischen Möglichkeiten und Grenzen. Um den Austausch mit lokalen Interessengruppen, ihren  Positionen und Anforderungen voranzubringen, hatte Amprion außerdem Vertreter der Genehmigungsbehörde, des Landwirtschaftsverbandes, der Landwirte sowie den Raesfelder Bürgermeister Andreas Grotendorst zu einer Diskussionsrunde mit der bayerischen Delegation geladen. 

Sehr interessiert zeigten sich  die Gäste an der Amprion-Ausstellung zum Thema Erdkabel im Raesfelder Naturparkhaus, die sie vor der ehemaligen Baustelle des Erdkabelabschnitts und der Kabelübergabestation besuchten. Die Tiefbau- und Kabelarbeiten in Raesfeld sind bereits abgeschlossen. Amprion plant für Mitte 2016 erste Tests.

Meldung vom 21.12.2015

Dr. Andreas Preuß
Pressesprecher
Telefon +49(0)231/5849-13785
Mail andreas.preuss@amprion.net

Dialogjahr 2015

Amprion setzte Austausch mit Stakeholdern erfolgreich fort

Dialog ist für Amprion mehr als nur eine gesetzliche Vorgabe: Uns liegt viel daran, umfassend zu Planung und Ausbau des Übertragungsnetzes zu informieren und größtmögliche Transparenz zu schaffen. Ganze 505 Dialogveranstaltungen haben wir daher 2015 durchgeführt – noch einmal mehr als die rund 370 Veranstaltungen in 2014. Mit der innovativen Online-Plattform „direktzu Amprion“ und der neuen nutzerfreundlichen Gestaltung unserer Netzausbauseiten können wir den Informationsbedürfnissen der Bürger noch besser gerecht werden. Wir hoffen auch 2016 auf einen regen Austausch und erfolgreiche Dialogveranstaltungen.

Meldung vom 07.12.2015

Dr. Andreas Preuß
Pressesprecher
Telefon +49(0)231/5849-13785
Mail andreas.preuss@amprion.net

Amprion-Geschäftsbericht

Erneut ausgezeichnet

Nach zwei Ehrungen bei den Galaxy Awards hat Amprion für seinen Geschäftsbericht 2014 auch den International Corporate Media Award (ICMA) Silber in der Kategorie „Annual Reports – Energy“ gewonnen. Dieser Preis wird seit 2010 jährlich vom International Editorial-Design & Research Forum verliehen. Dieses Jahr verzeichnete der Wettbewerb mit 411 Einsendungen aus 17 Nationen eine Rekordbeteiligung. Entwickelt und umgesetzt hat Amprion den Geschäftsbericht mit der Agentur 3st aus Mainz. Er besteht aus einem Finanzteil und erstmals auch einem eigenständigen Journal, das Themen rund um den Netzausbau und Projekte von Amprion einer breiten Leserschaft vorstellt und erklärt. Er steht unter http://amprion.net/geschaeftsbericht als Download bereit.

Meldung vom 25.11.2015

Dr. Andreas Preuß
Pressesprecher
Telefon +49(0)231/5849-13785
Mail andreas.preuss@amprion.net

Trassenmanagement

Naturschutz neu vernetzt

Amprion schafft seit über 20 Jahren mit ökologischer Trassenpflege erfolgreich Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Daher haben die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Hochschule Weihenstephan Amprion und den Verteilnetzbetreiber Westnetz gebeten, ihr Know-how in ein neues Forschungsvorhaben einzubringen: Am Beispiel von Stromtrassen in Rheinland-Pfalz sollen die Partner Möglichkeiten aufzeigen, Netzausbau und Naturschutz zu vereinen. Bis März 2017 werden verschiedene Pflegemethoden getestet und systematisch verglichen. Das Projekt soll helfen, die biologische Vielfalt in Deutschland zu fördern und einen Beitrag zur Beschleunigung des Netzausbaus leisten. Auch deshalb unterstützen das Bundesamt für Naturschutz und die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz das Projekt finanziell.

meldung vom 28.10.2015

Dr. Andreas Preuß
Pressesprecher
Telefon +49(0)231/5849-13785
Mail andreas.preuss@amprion.net

Amprion-Geschäftsbericht

Bronze und Silber für Amprion

In gleich zwei Kategorien ist Amprion mit seinem Geschäftsbericht 2014 bei den diesjährigen Galaxy Awards ausgezeichnet worden: Eine hochkarätig besetzte Fachjury in den USA prämierte den Geschäftsbericht in der Kategorie „Annual Reports Print – Energy“ mit dem Galaxy Award in Silber, das dazugehörige Journal erhielt in der Kategorie „Brochures: Company Profile“ Bronze. Der renommierte Galaxy Award ehrt seit 23 Jahren herausragende Projekte in den Bereichen Kommunikation und Marketing. Allein in diesem Jahr wurden in den verschiedenen Kategorien über 700 Medien aus 20 Ländern eingereicht.

Entwickelt und umgesetzt hat Amprion den Geschäftsbericht 2014 mit der Agentur 3st aus Mainz. Er besteht aus dem Finanzteil und erstmals auch aus einem eigenständigen Journal, das Themen rund um den Netzausbau, aber auch Projekte von Amprion einer breiten Leserschaft vorstellt und erklärt. Der Geschäftsbericht steht als Download bereit oder kann als Druckversion unter info@amprion.net bestellt werden.

Die englische Version des Geschäftsberichtes von 2014 mit Dialogteil finden Sie hier.

Meldung vom 22.10.2015

Joëlle Bouillon
Projektkommunikation
Telefon +49(0)231/5849-12932
Mail joelle.bouillon@amprion.net

Ultranet

Neue Konverter-Technologien für mehr Sicherheit

Ultranet gehört zu den wichtigsten Projekten der Energiewende. Herzstück des Projekts sind die Umrichter am Anfang und Ende der Leitung. Sie verbinden Ultranet mit dem Wechselstromnetz, indem sie Wechsel- in Gleichstrom umwandeln und umgekehrt. Für die Planung und den Bau der Anlagen haben die Übertragungsnetzbetreiber Amprion und TransnetBW Siemens als Technologiepartner beauftragt. Die Konverter werden mit einer garantierten Übertragungsleistung von 2.000 Megawatt zu den modernsten ihrer Art zählen. Neu ist unter anderem die „Vollbrückentechnologie“. Mit ihrer Hilfe lässt sich die Netzspannung regulieren und stabilisieren – eine Funktion, die heute vor allem konventionelle Kraftwerke übernehmen. Somit können die Konverter im Notfall auch den Wiederaufbau des Netzes nach einem Stromausfall unterstützen. Ein weiterer Vorteil: Die Umrichter können Gleichspannung sehr schnell ändern, etwa bei Störungen durch einen Blitzschlag, und verhindern, dass Verbindungen für längere Zeit unterbrochen werden. Die detaillierten Planungen der Konverter laufen in den kommenden Monaten an. Sie bilden die Grundlage für die anschließenden Genehmigungsverfahren..

Meldung vom 16.10.2015

Thomas Wiede
Leiter Unternehmenskommunikation/ Energiepolitik
Telefon +49(0)231/5849-13679
Mail thomas.wiede@amprion.net

Amprion unterstützt Vorrang der Erdverkabelung beim Neubau von Gleichstromtrassen

Im Rahmen einer öffentlichen Anhörung im Deutschen Bundestag am 14. Oktober hat Amprion eine Stellungnahme zum Vorrang der Erdverkabelung abgegeben. Die neue Ausgestaltung des Energieleitungsrechtes ist eine wichtige Weichenstellung für das Gelingen der Energiewende. Es geht darum, durch einen bürgerfreundlichen Netzausbau die Akzeptanz für die Realisierung dieser notwendigen Infrastrukturprojekte zu verbessern, ohne dabei die Sicherheit des Systems zu gefährden und ohne die Kosten für die Energiewende in unangemessener Weise zu erhöhen. Dazu ist ein guter Werkzeugkasten mit verschiedenen passenden Maßnahmen vor Ort sinnvoll.

„Der Netzausbau in Deutschland wird nur funktionieren, wenn wir die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen. Die Möglichkeit der Erdverkabelung wird dabei unseren Werkzeugkasten sinnvoll erweitern, damit wir vor Ort die richtige Technologie wählen können.“ Dr. Klaus Kleinekorte, technischer Geschäftsführer der Amprion GmbH.

Amprion hat sich bereits der Herausforderung gestellt und in Raesfeld die erste 380-kV Wechselstrom-Teilverkabelung nach dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) errichtet. Dabei hat sich gezeigt, dass eine Erdverkabelung lokale Planungskonflikte lösen und damit die Akzeptanz von Vorhaben steigern kann. Sie ist aber nicht der Königsweg für den Netzausbau, denn Verkabelung schafft andere Betroffenheiten.

„Wir müssen analysieren, wo wir Erdkabel systemisch sicher ins Übertragungsnetz einbinden können. Dazu macht es Sinn, dass wir auf unseren Erdkabel-Pilotstrecken wie in Raesfeld belastbare Betriebserfahrungen sammeln, um solche Einbindungen verantwortungsvoll für das Netz abschätzen zu können.“ Dr. Klaus Kleinekorte, technischer Geschäftsführer der Amprion GmbH.

Unsere Stellungnahme im Wortlaut finden Sie nachstehend zum Download.

Meldung vom 15.10.2015

Arndt Feldmann
Projektkommunikation
Telefon +49(0)231/5849-12940
Mail arndt.feldmann@amprion.net

Projekt Cloppenburg-Merzen

Vielseitiges Informationsangebot auf Bürgerinfomärkten

Im Oktober 2015 veranstaltete Amprion in Bramsche, Bersenbrück, Quakenbrück und Merzen Bürgerinfomärkte zur neuen 380-kV-Verbindung zwischen Conneforde, Cloppenburg und Merzen. Auf Einladung von Amprion war dabei erstmals auch die Initiative „Bürgerdialog Stromnetz“ mit einem eigenen Stand vertreten. Das Ziel des gemeinsamen Vorgehens: Die Bürger sollten umfassend über das Ausbauprojekt informiert werden und sich offen mit allen Beteiligten austauschen können. „Wir haben damit die Möglichkeiten der unabhängigen Information nochmals erweitert“, erklärt Projektsprecher Arndt Feldmann „außerdem erhöhen wir auf Veranstaltungen wie dieser das allgemeine Verständnis für das Gesamtkonzept Energiewende.“ Weiterhin setzt Amprion alles daran, das Informationsangebot seiner Bürgerinfomärkte zu verbessern. Deshalb hat das Unternehmen auf den Infomärkten qualitative und quantitative Erfolgsmessungen durchgeführt, bei denen die Besucher nach dem Informationsgehalt der jeweiligen Veranstaltung befragt werden.

Meldung vom 17.09.2015

Jörg Weber
Projektkommunikation
Telefon +49(0)231/5849-12933
Mail joerg.weber@amprion.net

Projekt Reutlingen-Herbertingen

Amprion misst elektromagnetische Felder in Riedlingen

Im Rahmen von Bürgersprechstunden entlang der bestehenden Freileitung zwischen Reutlingen und Herbertingen hatte Amprion den Bürgerinnen und Bürgern wiederholt angeboten, vor Ort Messungen der elektro-magnetischen Felder (EMF) durchzuführen. Am 1. September war es in Riedlingen soweit: Mehrere Anwohner, aber auch die Stadtverwaltung, hatten Amprion beim Wort genommen. Die beiden EMF-Experten von Amprion, Oliver Sanders und Dr. Benjamin Schröder, kamen mit ihrer Messtechnik in die Grüninger Siedlung, um an sieben verschiedenen Punkten EMF-Messungen durchzuführen. Das Ergebnis: Bei allen Messungen, auch direkt unterhalb der Leiterseile, lagen die Messwerte deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten.

Mehr ...

 

Meldung vom 07.09.2015

Dr. Andreas Preuß
Pressesprecher
Telefon +49(0)231/5849-13785
Mail andreas.preuss@amprion.net

Leitungsverbindung Lintorf– Selbeck

Amprion saniert elf Freileitungsmasten

Amprion saniert in den kommenden Wochen elf Freileitungsmasten der 380-Kilovolt(kV)-Leitungsverbindung zwischen Lintorf (Ratingen) und der Umspannanlage (UA) Selbeck (Mülheim). Auf der Freileitungsverbindung wird der Verteilnetzbetreiber Westnetz GmbH auf dem freien, südlichen 110-kV-Gestängeplatz auf einer Länge von etwa 3,6 Kilometer neue Leiterseile auflegen. Die notwendigen Genehmigungen hat Westnetz bei der zuständigen Genehmigungsbehörde eingeholt, die Maßnahme beginnt in dieser Woche.

Die Arbeiten werden voraussichtlich drei Wochen andauern. Hintergrund sind Umstrukturierungen im Amprion-Übertragungsnetz, die für eine weiterhin sichere Stromversorgung in der Region notwendig sind. Gleichzeitig wird Amprion elf Freileitungsmaste auf der Strecke sanieren und mit einer Steigschutzeinrichtung versehen. Die Sanierung erfolgt gleichzeitig mit der Zubeseilung, da für diese Arbeiten weitere Stromkreise auf dem Freileitungsabschnitt freigeschaltet (stromlos) werden müssen. Für die Mastsanierung sind sechs Wochen geplant.

 

Meldung vom 21.08.2015

Arndt Feldmann
Projektkommunikation
Telefon +49(0)231/5849-12940
Mail arndt.feldmann@amprion.net

Erdkabel-Ausstellung Raesfeld

Ausstellung verlängert

Amprion verlängert die Erdkabelausstellung in Raesfeld um ein weiteres Jahr. Im Sommer 2014 eröffneten wir parallel zum Erdkabel-Pilotprojekt die Ausstellung, die im Naturpark Hohe Mark in Raesfeld umfassend über die Erdverkabelung im Höchstspannungsbereich informiert. Seither haben mehrere tausend Menschen die Ausstellung besucht, allein am Tag der offenen Baustelle im September 2014 über 2.000.

Die Bauarbeiten an der Erdkabelstrecke stehen nun kurz vor dem Abschluss – die Ausstellung kann man sich jedoch bis Mitte 2016 anschauen: „Gerade weil die Bedeutung des Erdkabels für den Netzausbau momentan so rege diskutiert wird, wollen wir den Menschen weiterhin die Gelegenheit bieten, sich selber ein Bild zu machen“, erklärt Projektsprecher Arndt Feldmann. Auch für den weiteren Verlauf des Projektes Wesel-Meppen ist die Ausstellung relevant, da im dritten und fünften Genehmigungsabschnitt weitere Erdverkabelungen folgen werden. Die Ausstellung können Sie sich auch digital als 360-Grad-Panoramatour ansehen.

Treten Sie ein und schauen Sie sich gern um in unserer virtuellen Erdkabel-Ausstellung!

 

Meldung vom 21.08.2015

Joëlle Bouillon
Projektkommunikation
Telefon +49(0)231/5849-12932
Mail joelle.bouillon@amprion.net

Modernisierung Umspannanlage Oberzier

Trafotransport in Niederzier

Am 17. August transportierte Amprion einen neuen, leiseren Trafo zur Umspannanlage Oberzier. Das 275 Tonnen schwere Bauteil erreichte in den Morgenstunden den nahegelegenen Bahnhof Krauthausen. Dort wurde er auf einen 45,5 Meter langen Schwerlasttransporter umgeladen und für die Weiterbeförderung zur Anlage gesichert. Der eigentliche Transport startete erst am Abend, sodass der fließende Verkehr so wenig wie möglich beeinflusst wurde. Mitte September soll der Trafo in Betrieb gehen.

Mehr ...

 

Meldung vom 23.07.2015

Dr. Andreas Preuß
Pressesprecher
Telefon +49(0)231/5849-13785
Mail andreas.preuss@amprion.net

Rheinkreuzung

Seilzug reibungslos verlaufen

Projektleiter Björn Kröger und Baukontrolleur Bernd Meckenstock hatten alles vorbereitet für den Seilzug über den Rhein. Als dann um 12 Uhr der Rhein für die Schifffahrt gesperrt ist, gibt Bernd Meckenstock das Kommando, mit dem Seilzug zu beginnen. Drei Stunden haben die gut 40 Monteure auf beiden Seiten des Flusses, um die alten und neuen Seile in einem Schritt über den Rhein zu ziehen. Ihre Arbeit wird von zahlreichen Zuschauern gespannt verfolgt.

Mehr...

 

Meldung vom 20.07.2015

Dr. Andreas Preuß
Pressesprecher
Telefon +49(0)231/5849-13785
Mail andreas.preuss@amprion.net

Rheinkreuzung

Neue Mastteile vormontiert

Die Arbeiten für die Sanierung der Masten haben begonnen. Auf den Baustellen in Voerde und Rheinberg wurden in den vergangenen Tagen bereits die neuen Mastteile vormontiert. Am Dienstag, 21. Juli, werden die Radarreflektoren auf der Leitung demontiert. Dies wird vom Hubschrauber aus erfolgen.

Mehr...

 

Meldung vom 15.07.2015

Dr. Andreas Preuß
Pressesprecher
Telefon +49(0)231/5849-13785
Mail andreas.preuss@amprion.net

Natur & Umwelt – Biotopmanagement und Trassenpflege

20 Jahre Schlingnatter-Schutz

Auch das 20. Jubiläum des Projektes „Gemeinsam für die Schlingnatter – ökologische Trassenpflege in Wuppertal“ am 14. Juli 2015 war ein voller Erfolg. Seit 1995 führt die Projektgruppe, der Amprion angehört, auf der16 Hektar großen Fläche der Freileitungstrasse von Hattingen nach Wuppertal biotopfördernde Maßnahmen durch. Dank des Projektes fühlt sich die bedrohte Schlangenart, die in den 1980er Jahren nahezu ausgestorben war, heute im Marscheider Wald wieder heimisch.

Maria Schürmann, Bürgermeisterin der Stadt Wuppertal, Vertreter von Umweltverbänden sowie Landeseinrichtungen und Horst Becker (GRÜNE), Staatssekretär des NRW-Umweltministeriums, lobten bei der Veranstaltung das nachhaltige Engagement für die biologische Vielfalt und den Artenschutz. Ein schönes Feedback für das Projekt, das 2014 mit dem Deutschen Landschaftspflegepreis in der Sparte „Vorbildliche Projekte“ ausgezeichnet wurde. Bereits zum zweiten Mal hat sich – gefördert vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz(MKULNV) – ein internationales „Jugendworkcamp“ an dem Projekt beteiligt. 14 Jugendliche aus sechs Nationen haben daran mitgearbeitet, den Lebensraum der Schlingnatter zu verbessern.

 

Meldung vom 25.06.2015

Thomas Wiede
Leiter Unternehmenskommunikation/ Energiepolitik
Telefon +49(0)231/5849-13679
Mail thomas.wiede@amprion.net

Neue Plattform, besserer Dialog

Amprion startet neue Netzausbau-Seiten und Dialogplattform

Knapp 11.000 Kilometer Länge misst unser bestehendes Netz, 2.300 Kilometer Stromleitungen werden wir verstärken oder neu bauen. Insgesamt investieren wir in den kommenden zehn Jahren mehr als fünf Milliarden Euro in unser Netz. Dies ist unser Anteil am größten Infrastrukturprojekt seit der deutschen Wiedervereinigung. Diese Aufgabe wollen wir in einem möglichst breiten Konsens lösen - das erfordert Information und Dialog mit den Menschen.

Information

Darum haben wir die Seiten zum Netzausbau bei Amprion einem grundlegenden Umbau unterzogen. Hier finden Sie schnell und auf einen Blick die wichtigsten Informationen zu unseren Projekten, der genutzten Technik, Downloads und die Termine der jeweiligen Dialogveranstaltungen. In den kommenden Monaten wollen wir zusätzlich unsere Unternehmenswebseite umbauen und weiterentwickeln. 

Dialog. On- und offline.

Der Netzausbau bringt naturgemäß Fragen mit sich. Viele dieser Fragen können wir im persönlichen Gespräch während unserer Dialogveranstaltungen klären. Obwohl wir uns immer bemühen, die Zeiten dieser Veranstaltungen arbeitnehmerfreundlich zu gestalten und möglichst viel Raum für Bürgerinnen und Bürger zu schaffen - immer klappt es nicht. Fragen bleiben offen, Sachverhalte ungeklärt, dies birgt viel Raum für Spekulationen. Deshalb haben wir eine neue Plattform eingerichtet: direktzu Amprion. Hier können Sie Ihre Fragen stellen. Die Nutzer stimmen über die Fragen ab - wir antworten Ihnen.

Probieren Sie es doch einmal aus: http://www.direktzuamprion.de

Dialogportal direktzu Amprion Nach oben