Politischer Auftrag

Deutscher Bundestag, Reichtagsgebäude, Berlin

Amprion hat einen gesetzlichen Auftrag: Wir sind verpflichtet, ein sicheres, zuverlässiges und bedarfsgerechtes Übertragungsnetz zu planen, zu bauen und zu betreiben.

Diesen Auftrag setzen wir in einer sich grundlegend wandelnden Energielandschaft um: Bereits 2014 betrug der Anteil des Stroms aus Wind und Sonne im Durchschnitt rund 28 Prozent. Doch die Energie aus Wind und Sonne ist wetterabhängig, schwankt und muss ausgeglichen werden. Außerdem wird Windenergie vor allen Dingen im Norden und Osten Deutschlands fernab der großen Verbrauchszentren ausgebaut. Somit werden künftig viel größere Energiemengen als heute durch das Netz geschickt. Auf diese neuen Stromflüsse bereiten wir das Netz vor. Für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist entscheidend: Die Stabilität des Übertragungsnetzes muss auch in Zukunft auf dem gleichen hohen Niveau bleiben wie heute.

Wie unter diesen Rahmenbedingungen die neue Netzlandschaft aussehen kann, erarbeiten seit 2012 alle Übertragungsnetzbetreiber gemeinsam im Netzentwicklungsplan, den sie der Bundesnetzagentur vorlegen.

Die darin gelisteten und für eine sichere Stromversorgung unverzichtbaren Projekte werden dann im Bundesbedarfsplangesetz festgeschrieben. Das erste ist am 27. Juli 2013 in Kraft getreten.

Für Amprion bedeutet das: Wir werden insgesamt 2.300 Kilometer Höchstspannungsleitungen neu- oder ausbauen – die meisten dort, wo bereits Stromtrassen verlaufen. Insgesamt werden wir in den kommenden zehn Jahren über fünf Milliarden Euro in unser Netz investieren. 

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