Gütersloh ‹› Landesgrenze - Planungsstand

Gütersloh ‹ › Landesgrenze

A

Trassenabschnitt A

Gütersloh-UA Hesseln
  • Raumordnungsverfahren
  • Planfeststellungsverfahren
  • Baubeginn
  • Fertigstellung

B

Trassenabschnitt B

UA Hesseln - LANDESGRENZE
  • Raumordnungsverfahren
  • Planfeststellungsverfahren
  • Baubeginn
  • Fertigstellung

Das Planfeststellungsverfahren für den geplanten Neubau der 380-kV-Höchstspannungsleitung von Gütersloh bis zur NRW-Landesgrenze wird neu geordnet. Der Neubau soll die bestehende 220-kV-Höchstspannungsfreileitung nach entsprechender Demontage in der vorhandenen Trasse ersetzen.

Im Dezember 2015 nahm der Gesetzgeber das EnLAG-Vorhaben Nr. 16 in die Erweiterung der Pilotprojekte für Erdkabeloptionen auf.

Da sich der Genehmigungsabschnitt des Ersatzneubaus von Gütersloh bis zur Landesgrenze von Niedersachsen  seit Dezember 2013 im Planfeststellungsverfahren befindet, hat der Gesetzgeber der Vorhabensträgerin Amprion die Entscheidung überlassen, nach altem oder neuen Recht weiterzuverfahren. Diese Entscheidung hat Amprion im Mai 2017 getroffen und bekannt gegeben.

Der südliche Abschnitt von Gütersloh bis Hesseln soll, wie bisher geplant, als Freileitung gebaut werden. Das begonnene Planfeststellungsverfahren soll hierfür weitergeführt werden. Der nördliche Abschnitt von Hesseln bis zur Landesgrenze wird aus dem laufenden Verfahren herausgenommen und einer technischen und juristischen Detailprüfung auf Teilerdverkabelungsabschnitte unterzogen. Ostwestfalen-Lippe ist ein starker Wirtschaftsraum mit einer hohen Industriedichte. Um den wachsenden Energiebedarf in der Region auch in Zukunft verlässlich sicherzustellen und die Stromlast im Rahmen der Energiewende besser zu verteilen, muss die Netzstruktur in Ostwestfalen-Lippe modernisiert werden. Dabei spielen regionale wie auch überregionale Zusammenhänge eine Rolle.

Die neue Ausrichtung des Verfahrens ist das Ergebnis einer intensiven Prüfung aller Randbedingungen entlang der Strecke. Grundsätzlich möchte Amprion die Erdverkabelung auf Wechselstromtrassen in Abschnitten, die sich technisch dafür eignen, erproben. Gleichzeitig soll ein zügiger Umbau des Netzes hin zu einer lastfähigen Netzstruktur erfolgen. Aus diesem Grund setzt Amprion das begonnene Verfahren im südlichen NRW-Abschnitt fort. So besteht die Mög-lichkeit, Erdkabeloptionen eingehend technisch und rechtlich zu prüfen und gleichzeitig den Netzbetrieb zuverlässig sicherzustellen.

Der Neubau der Stromleitung von Wehrendorf bis nach Gütersloh ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Umsetzung der Energiewende.

Dialogportal direktzu Amprion Nach oben