Kriftel – Eschborn

EnLAG, Vorhaben 8

Joëlle Bouillon
Projektkommunikation
Telefon +49(0)231/5849-12932
Mail joelle.bouillon@amprion.net

Amprion plant, die Stromverbindung zwischen Kriftel und dem Punkt Eschborn zu verstärken. Indem wir die Spannung der bestehenden 220-Kilovolt-Leitung auf 380 Kilovolt umstellen, steigern wir ressourcenschonend ihre Leistungsfähigkeit. Ende 2017 soll die knapp 10 Kilometer lange Verbindung in den 380-Kilovolt-Betrieb gehen.

Bedarf und Notwendigkeit

Im Rhein-Main-Gebiet soll das Übertragungsnetz in den nächsten Jahren noch leistungsfähiger werden – denn im Zuge der Energiewende muss immer mehr Strom über große Distanzen transportiert werden, um Überschuss und Defizit zwischen erzeugungsstarken Regionen und Lastschwerpunkten auszugleichen. Die energiewirtschaftliche Notwendigkeit der Netzverstärkung zwischen Kriftel und Eschborn wurde bereits 2009 im Energieleitungsausbaugesetz festgelegt. Dort ist das Leitungsbauprojekt als Vorhaben Nr. 8 verankert.

Technik und Trassenverlauf

Die neue 380-Kilovolt-Leitung führt von der südhessischen Umspannanlage Kriftel über Frankfurter Stadtgebiet zum Punkt Eschborn zwischen Frankfurt-Rödelheim und Eschborn. Für die Netzverstärkung wird über 8,4 Kilometer eine bestehende Leitung genutzt und umbeseilt. Lediglich vier Strommasten (1,1 Kilometer) errichten wir zwischen Frankfurt-Zeilsheim und der Umspannanlage Kriftel neu.

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