Kruckel ‹› Dauersberg

EnLAG, Vorhaben 19 (Kruckel – Dauersberg)
 

Ansprechpartner

Claas Hammes
Projektkommunikation
Telefon +49(0)231/5849-12937
Mail Claas.Hammes@amprion.net

Zwischen Kruckel bei Dortmund und Dauersberg in Rheinland-Pfalz bauen wir auf 113 Kilometern eine bereits vorhandene Trasse aus – statt 220 wird die neue Freileitung eine Spannung von 380 Kilovolt führen. Wir planen, den Bau der Höchstspannungsleitung 2022 abzuschließen. Gesetzlich verankert ist das Projekt als Maßnahme Nr. 19 im Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG), das 2009 verabschiedet wurde.

Bedarf und Notwendigkeit

Das Leitungsbauprojekt Kruckel – Dauersberg ist Teil einer neuen 380-Kilovolt-Verbindung, die bis ins Rhein-Main-Gebiet führt. Der südliche Teil von Dauersberg nach Hünfelden ist bereits fertiggestellt. Das Projekt trägt dazu bei, unser Stromnetz noch flexibler und leistungsfähiger zu machen. Die Zukunft der Energieversorgung setzt eine effiziente Vernetzung des Gesamtsystems voraus, in dem die erneuerbaren Energien eine ständig wachsende Rolle spielen. Den daraus entstehenden neuen Anforderungen werden wir unter anderem mit diesem Leitungsbauprojekt gerecht.

Neben konventioneller Energie aus dem östlichen Ruhrgebiet und Westfalen wird verstärkt Windenergie aus dem Norden in den Süden transportieren. Dafür müssen wir die Übertragungskapazität auf dieser Strecke erhöhen.

Trassenverlauf

Die neue Freileitung beginnt in Kruckel bei Dortmund und führt zum rheinland-pfälzischen Dauersberg und weiter nach Hünfelden in Hessen. Der südliche Teil ab Dauersberg bis in das Rhein-Main-Gebiet ist bereits in Betrieb. Das nördliche Teilstück, das von Kruckel nach Dauersberg verläuft, ist in sechs Abschnitte unterteilt, die sich derzeit alle in unterschiedlichen Phasen der Planung und der Genehmigungsverfahren befinden. Es ist insgesamt rund 113 Kilometer lang.

Technik

Die neue 380-Kilovolt-Freileitung bauen wir weitgehend im Trassenraum der bestehenden 220- und 110-Kilovolt-Freileitungen. Dafür werden die vorhandenen Freileitungen und Masten abgebaut. Die 220-Kilovolt-Stromkreise werden durch zwei neue 380-Kilovolt-Stromkreise ersetzt und die beiden in Betrieb befindlichen 110-Kilovolt-Stromkreise werden auf den neuen 380-Kilovolt-Masten mitgeführt. Diese Bauweise minimiert den Eingriff in Natur und Landschaft.

Die Karte zeigt den im Raumordnungsverfahren beantragten Verlauf der 380-Kilovolt-Höchstspannungsfreileitung zwischen Kruckel bei Dortmund und Dauersberg.

 

Skizze des Gesamtverlaufs unseres Projektes Dortmund - Frankfurt

Detaillierte Darstellung der Abschnitte A-E

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