PLANUNGSSTAND

Mit den Trassenplanungen für A-Nord haben wir bei Amprion gerade neu begonnen.

Erst zur Jahreswende 2015/16 wurde die gesetzliche Grundlage für das Projekt novelliert.

A-Nord gehört zu den Gleichstromverbindungen, die daraufhin vornehmlich erdverkabelt werden sollen. Das Positionspapier von der Bundesnetzagentur gibt die Leitplanken für die Entwicklung eines Trassenverlaufs mit Erdkabeln vor.

Im Untersuchungsraum zwischen den Netzverknüpfungspunkten erarbeiten wir derzeit Vorschläge für geeignete Trassenkorridore. Unser Ziel dabei ist es, die Belastungen für Bürger, Natur und Umwelt so gering wie möglich zu halten – dies gilt gleichermaßen für die Bauphase und den Betrieb. Für die geplante Gleichstromverbindung streben wir einen möglichst geradlinigen und somit kurzen Verlauf an. Weiteres erfahren Sie auf unserer Seite www.a-nord.net.

Planung im Dialog

Nachdem die methodischen Anforderungen, die sich aus dem Erdkabelvorrang für die Planungen ergeben, nun feststehen, werden wir uns auf dieser Basis frühzeitig mit den Trägern öffentlicher Belange – den Landkreisen, Kommunen und Verbänden - sowie der Öffentlichkeit austauschen. Wir haben den Anspruch, die Planung des Trassenverlaufes so transparent und nachvollziehbar wie möglich zu begleiten und vor allem die Gebietskörperschaften in die Planung einzubinden.

Amprion beteiligt die Fachbehörden der Länder, die Vertreter der Städte, Landkreise und Gemeinden sowie Interessengruppen im Untersuchungsraum frühzeitig an der Trassensuche. Dazu bieten wir verschiedene Informations- und Dialogformate an. Die Termine dazu finden Sie hier.

Verfahren im Überblick

Nach dem Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) gliedert sich das Genehmigungsverfahren in zwei Phasen und liegt in der Zuständigkeit der Bundesnetzagentur (BNetzA). Phase 1 ist die sogenannte Bundesfachplanung. Diese hat das Ziel, den raum- und umweltverträglichsten Trassenkorridor für die Leitung festzulegen und scha­fft damit eine verbindliche Vorgabe für die nachfolgende Phase 2, das Planfeststellungsverfahren.

Mit der Planfeststellung wird der konkrete Trassenverlauf durch die BNetzA genehmigt. Die Pläne beschreiben die Realisierung des Bauvorhabens bis ins Detail. In beiden Genehmigungsphasen beteiligt die BNetzA die Träger ö­ffentlicher Belange und die Ö­ffentlichkeit in Form von Antragskonferenzen sowie Erörterungsterminen.

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