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Abschnitt von EnLAG, Vorhaben 16 (Wehrendorf – Gütersloh)
 

Ansprechpartner

Arndt Feldmann
Projektkommunikation
Telefon +49(0)231/5849-12940
Mail arndt.feldmann@amprion.net

Amprion plant den (Ersatz-)Neubau einer 380-kV-Höchstspannungsleitung von Gütersloh über Osnabrück nach Wehrendorf. Dieser Ausbau schafft eine leistungsstarke Verbindung zwischen den Regionen Osnabrück und Ostwestfalen. Die gesetzliche Grundlage für das Projekt hat das Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) geschaffen, in dem das Vorhaben als Maßnahme Nr. 16 verankert ist.

Die Leitung ist Teil einer Verbindung, die im niedersächsischen Ganderkesee beginnt und über Diepholz, Bad Essen und Osnabrück nach Gütersloh führt. Ab der Umspannanlage St. Hülfe in Diepholz ist Amprion für den Bau zuständig. Die Leitung führt dann nach Dortmund und bis nach Frankfurt weiter.

Im Dezember 2015 nahm der Gesetzgeber das EnLAG-Vorhaben Nr. 16 in die Erweiterung der Pilotprojekte für Erdkabeloptionen auf. Amprion verfolgt als modernes Unternehmen aktiv die Werte „Verantwortung – Dialog – Aufbau“ – so auch bei diesem Projekt: Das heißt, dass wir die Möglichkeiten und den Spielraum, den uns der Gesetzgeber hier voraussichtlich geben wird, genau prüfen.

Lösungen im Dialog erarbeitet

Gemeinsam mit der Gemeinde Bissendorf startete Amprion vor dem gesetzlich vorgeschriebenen Genehmigungsverfahren einen Trassenfindungsprozess. Ziel war es, mit den regionalen Interessenvertretern und Bürgern genehmigungsfähige und möglichst breit akzeptierte Korridore zu finden. Dieser Trassenfindungsprozess begann unter Federführung der Gemeinde Bissendorf im September 2014 und wurde im Mai 2015 erfolgreich abgeschlossen. Unter Einbeziehung der Bevölkerung traf der Arbeitskreis eine finale Auswahl von zwei Korridoren. 

OSNABRÜCK ‹› WEHRENDORF Korridorübersicht

Das Ergebnis dieser Trassenfindung wird bei der Ausarbeitung der Unterlagen einbezogen, die Amprion für das anschließende Raumordnungsverfahren einreicht. Bindend ist diese Empfehlung nicht. Die endgültige Entscheidung über den Trassenverlauf liegt beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems in Oldenburg. 

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