Reutlingen ‹› Herbertingen - Planungsstand

A

Trasse

Reutlingen-Herbertingen
  • Raumordnungsverfahren
  • Planfeststellungsverfahren
  • Baubeginn
  • Fertigstellung

Für die Genehmigung des Projektes ist das Regierungspräsidium (RP) Tübingen zuständig. Das Genehmigungsverfahren besteht normalerweise aus dem Raumordnungsverfahren (ROV) und dem Planfeststellungsverfahren (PFV). Bei diesem Projekt hat das RP Tübingen 2014 entschieden, dass kein separates Raumordnungsverfahren erforderlich ist, da die neue Leitung weitestgehend in vorhandenen Trassenräumen erfolgen soll.

Die Raumverträglichkeit des Projekts wird stattdessen im Rahmen des laufenden Planfeststellungsverfahrens beurteilt, das wir im November 2016 beantragt haben. Unser Ziel: die bürgerfreundlichste sowie ökonomisch und ökologisch nachhaltigste Variante zu finden.

Symbolische Übergabe im Regierungspräsidium Tübingen: Dr. Tobias Schneider, Leiter der Abteilung für Wirtschaft, Raumordnung, Bau-, Denkmal- und Gesundheitswesen empfängt Amprion-Mitarbeiter Ulrich Mußmann und Jörg Weber. Tatsächlich umfassen die Unterlagen für den Planfeststellungsantrag 13 Ordner.
Symbolische Übergabe im Regierungspräsidium Tübingen: Dr. Tobias Schneider, Leiter der Abteilung für Wirtschaft, Raumordnung, Bau-, Denkmal- und Gesundheitswesen empfängt Amprion-Mitarbeiter Ulrich Mußmann und Jörg Weber. Tatsächlich umfassen die Unterlagen für den Planfeststellungsantrag 13 Ordner.

Bereits im Vorfeld der Planfeststellung haben wir seit 2014 in verschiedenen Bürgersprechstunden über das Projekt und die Trassenplanung informiert. In Reutlingen-Sondelfingen beispielsweise haben wir gemeinsam mit dem Sondelfinger Bezirksamt und Bürgerinnen und Bürgern alternative Trassenverläufe zur Bestandstrasse erarbeitet. Zu zwei Vorschlägen hat das Sondelfinger Bezirksamt die betroffenen Grundstückseigentümer befragt. Da wir für die Alternativtrasse keine breite Zustimmung erhielten, werden wir diese Variante nicht weiter verfolgen. Somit bleiben wir in Sondelfingen in der Bestandstrasse.

Beim Regierungspräsidium Tübingen haben wir am 15. November 2016 das Planfeststellungsverfahren beantragt. Zu Beginn des förmlichen Verfahrens sind die Pläne in der Zeit vom 5. Dezember 2016 bis 18. Januar 2017 in den Rathäusern entlang der Trasse und beim RP Tübingen öffentlich ausgelegt worden. Dann konnten alle Betroffenen ihre Anregungen und Bedenken gegenüber der Behörde bis zum 1. Februar 2017 vortragen. Zum Abschluss des Anhörungsverfahrens werden alle diese Anregungen mit den Bürgern in einem Erörterungstermin besprochen.

Anschließend wägt die Behörde die öffentlichen und privaten Belange ab und erlässt bei rechtlicher Zulässigkeit des Vorhabens den Planfeststellungsbeschluss. Dieser Bescheid bündelt alle für das Vorhaben erforderlichen behördlichen Genehmigungen und Auflagen.

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