Ultranet - Planungsstand

Die Genehmigung von Ultranet erfolgt in zwei Schritten, erstens der Bundesfachplanung und zweitens der Planfeststellung. Zuständig für die Genehmigungsverfahren ist die Bundesnetzagentur. Beginnend mit der Strecke Riedstadt–Wallstadt (Mannheim), haben wir bis Ende 2015 für alle Amprion-Abschnitte von Ultranet die Anträge auf Bundesfachplanung gestellt. Das Ziel des ersten Verfahrensschritts: Unter Einbeziehung der Öffentlichkeit und von Trägern öffentlicher Belange – das sind zum Beispiel Kommunen, Kreise und Vereinigungen – bestimmt die Bundesnetzagentur einen bis zu 1 Kilometer breiten Trassenkorridor, der sich am besten für Ultranet eignet. Erst im später anschließenden Planfeststellungsverfahren wird der genaue Trassenverlauf festgelegt.

Technologiepartner für den Konverter

Amprion und TransnetBW haben Siemens bereits im Oktober 2015 mit der Planung und dem Bau der Konverteranlagen für Ultranet beauftragt –  um sicherzustellen, dass die umfassenden Planunterlagen für die Genehmigungsverfahren rechtzeitig vorbereitet werden können.

 

Ultranet Genehmigungsabschnitte
Ultranet-Genehmigungsabschnitte

Genehmigungsabschnitte der Bundesfachplanung

A: Riedstadt – Wallstadt: Antrag 2. Dezember 2014
B: Wallstadt – Philippsburg (TransnetBW): Antrag 29. Dezember 2014
C: Osterath – Rommerskirchen: Antrag 8. Juni 2015
D: Weißenthurm – Riedstadt: Antrag 29. Oktober 2015
E: Rommerskirchen – Weißenthurm: Antrag 18. Dezember 2015

Abschnitt A: Riedstadt - Wallstadt

Die Bundesnetzagentur hat am 17. Dezember 2014 das Verfahren auf Bundesfachplanung für den ersten Projektabschnitt der Ultranet-Leitung von Riedstadt in Hessen nach Mannheim-Wallstadt in Baden-Württemberg eröffnet. Pressemitteilung der Bundesnetzagentur zur Eröffnung des Verfahrens

Mit Hilfe der Erkenntnisse aus den Antragskonferenzen vom Februar (Weinheim) und März 2015 (Bingen) hat die Bundesnetzagentur die Inhalte für die weiteren Genehmigungsunterlagen am 25. Juni 2015 festgelegt. Sie hat am 25. Juni 2015 den Untersuchungsrahmen veröffentlicht. Im Juni 2016 hat Amprion die Unterlagen nach § 8 NABEG eingereicht. Nach Prüfung durch die Bundes­netz­agentur werden die Unterlagen derzeit von Amprion überarbeitet.

Abschnitt B: Wallstadt - Philippsburg

Der Genehmigungsabschnitt liegt im Verantwortungsbereich unseres Projektpartners TransnetBW.

Abschnitt C: Osterath - Rommerskirchen

Am 8. Juni 2015 hat Amprion den Antrag auf Bundesfachplanung für Abschnitt C, Osterath bis Rommerskirchen, gestellt. Die Antragskonferenz der Bundesnetzagentur fand am 11. und 12. Januar 2016 in Neuss statt.

Abschnitt D: Weißenthurm - Riedstadt

Am 29. Oktober 2015 hat Amprion den Antrag auf Bundesfachplanung für Abschnitt D, Weißenthurm bis Riedstadt, gestellt. Die Antragskonferenz fand am 23. Februar 2016 in Mainz statt. Die Bundesnetzagentur hat am 1. Juli 2016 den Untersuchungsrahmen veröffentlicht und damit den erforderlichen Inhalt der vom Vorhabenträger einzureichenden Unterlagen nach § 8 NABEG bestimmt. Amprion hat eine Fristverlängerung zur Abgabe der Unterlagen beantragt und wird diese im 2. Quartal 2017 einreichen. Danach führt die Bundesnetzagentur eine Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung mit der Möglichkeit zur Stellungnahme und daran anschließend einen Erörterungstermin durch.

Abschnitt E: Rommerskirchen - Weißenthurm

Am 18. Dezember 2015 hat Amprion den Antrag auf Bundesfachplanung für Abschnitt E, Rommerskirchen bis Weißenthurm, gestellt. Die Antragskonferenz fand am 19. April 2016 in Siegburg statt. Die Bundesnetzagentur hat am 22. August 2016 den Untersuchungsrahmen fest­gelegt. Die Unterlagen nach §8 NABEG sind bis zum 22. Juni 2017 einzureichen.

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